Festplattenrecorder Test

Typischerweise präsentieren Fernsehsender ihre Top-Filme zur gleichen Zeit. Der Zuschauer, der sich eigentlich jeden dieser Filme ansehen möchte, muss sich also gezwungenermaßen für einen entscheiden. Oder der Filmfreund hat schlicht und ergreifend keine Zeit, wenn der betreffende Film gerade läuft. Eine hervorragende Lösung dafür, dass die Zuschauer nicht auf den Filmgenuss verzichten müssen, bietet ein Festplattenrecorder.

Die Geräte machen es möglich, einen Film auf Festplatte abzuspeichern, während der Besitzer gerade etwas anderes sieht oder gar nicht zu Hause ist. Bei einigen Recordern ist es sogar möglich, zeitgleich zwei Filme aufzunehmen. Der Zuschauer verpasst also mit Hilfe seines intelligenten Gerätes kein Highlight im Fernsehen und ist nicht von den Sendezeiten der Sender abhängig.

In diesem Vergleich werden sechs Geräte genauer unter die Lupe genommen. Im Anschluss daran folgt ein Ratgeber mit vielen wissenswerten Informationen rund um Festplattenrecorder. Denn diese Aufnahmegeräte haben teilweise ihre ganz spezifischen Besonderheiten.

Inhaltsangabe

Festplattenrecorder Test 2020 – die besten 5 von Amazon.de!

Der Panasonic DMR-BCT650EG-Blu-ray-Recorder

Dieses Modell eignet sich für einen Kabelanschluss ebenso wie für einen analogen, terrestrischen Empfang. Dieser Panasonic-Recorder besitzt eine 500 Gigabyte große Festplatte, was ausreicht, um etwa 50 File darauf zu speichern. Über den USB-Zugang kann auch eine externe Festplatte angeschlossen werden, auf die der Recorder Zugriff hat.

Weil dieser Recorder nicht WLAN-fähig ist, ist ein Zugriff von außerhalb nicht möglich. Eine Internet-Verbindung lässt sich jedoch über ein LAN-Kabel herstellen.

Um Pay-TV-Sender empfangen zu können, besitzt der Recorder einen CI+-Slot, in welchem die Smartcards der Anbieter platziert werden können. Programmieren lässt sich der Recorder wahlweise manuell über die Fernbedienung oder alternativ über die elektronische Programmführung. Weil ein Twin-Tuner fehlt, können nicht zwei Programme zur gleichen Zeit aufgenommen werden. Auch eine Sendung zu schauen, während eine Aufnahme auf einem anderen Kanal läuft, ist nicht möglich.

Der Panasonic DMR-BCT760EG Blu-ray-Recorder – Test

Ausgestattet ist das Gerät mit zwei Twin DVB-C und DVB-T-Tunern, sodass der Besitzer aus unterschiedlichen HD-Sendern zur gleichen Zeit zwei Filme aufnehmen und auf der integrierten Festplatte mit einem Speicherplatz von 500 Gigabyte abspeichern kann. Dieser Speicherplatz ist ausreichend, etwa 50 Filme mit einer gesamten Spieldauer von etwa 75 Stunden in HD-Qualität aufzuzeichnen.

Darüber hinaus ist es möglich, die archivierten Filme von der Festplatte aus auf eine Blu-ray-Disc zu brennen. Video-on-demand-Dienste wie Amazon-Prime-Video oder Netflix können auch während einer Aufnahme genutzt werden. Es ist allerdings notwendig, den entsprechenden Dienst zu abonnieren, um dieses Feature nutzen zu können.

Der TechniSat 0000/4758 DIGIT UHD+-4K-Receiver mit dreifachem TwinTuner für DVB-S/S2, DVB-C und DVB-T2

Ausgestattet ist dieser Recorder mit einem dreifachen Tiwin-Tuner, sodass die digitalen Fernseh- und Hörfunkprogramme sowohl über Kabel als auch über Antenne und Satellit zu empfangen sind. Die beiden Tuner machen es möglich, dass der Besitzer eine Sendung im HD-Forma aufnimmt, während er sich zeitgleich eine andere ansieht. Um Radio- und Fernsehsendungen aufnehmen zu können, ist allerdings ein USB-Stick oder eine externe Festplatte notwendig, weil es bei diesem Recorder keine Möglichkeit zum Speichern gibt.

Alternativ können die Aufzeichnungen aber auch über ein NAS-Netzwerk gemacht werden. Der Receiver unterstützt darüber hinaus sämtliche gängigen Mediatheken sowie den Streaming-Dienst Maxdome. Die Internetfunktionalität wird über einen LAN-Anschluss hergestellt.

Die sogenannte ISIO-Internet-Technologie von TechniSat macht es möglich, mit Hilfe der MyTechniSat-App auf eine Vielzahl von optimierten Internet-Diensten zuzugreifen. Kompatible Smartphones und Tablets lassen sich über Touchscreen steuern, sodass die Programmdaten, welche im Gerät vorhanden sind, mobil eingesehen und verwaltet werden können. Ein entsprechendes Gerät vorausgesetzt, werden 4-K-Inhalte auch auf den Fernseher übertragen.

Dank des intuitiven Bedienkonzepts ist das Handling mit der Fernbedienung, die im Lieferumfang enthalten ist, denkbar einfach. Ein weiteres Feature ist ein Entschlüsselungssystem, in welches der Besitzer eine HD-Smartcard einsetzen kann. Dadurch ist es möglich, die Angebote von verschlüsselten Pay-TV-Sendern zu nutzen, sofern die entsprechende Smartcard des Anbieters vorhanden ist.

Moderne Festplattenrecorder wie dieses Modell sind mit intelligenter und hochwertiger Technik ausgestattet. Aufnehmen lassen sich mit den smarten Geräten nicht nur einzelne Filme, sondern auch Serien. Dafür muss der Besitzer lediglich den Wochenrhythmus im Menü auswählen. Läuft die Serie stets zur gleichen Zeit, nimmt der Recorder automatisch alle Folgen auf. Zum Gerät gibt TechniSat übrigens eine kostenlose HD+ Karte drauf. Damit lassen sich für einen Zeitraum von sechs Monaten verschlüsselte Senderpakete speichern.

Der Panasonic DMR-EX97CEGK-DVD-Rekorder mit integrierter Festplatte und Timeshift-Funktion

Ausgestattet ist dieser Festplattenrecorder mit einer 500 Gigabyte Festplatte. Damit lassen sich nach Angaben des Herstellers Sendungen mit einer Laufzeit von mehr als 340 Stunden in bester HD-Qualität aufzeichnen und abspeichern. Gespeichert und aufgenommen werden können dank des DVB-C-Tuners sämtliche HD-Formate, die über einen DVB-T-Empfang oder einen Kabelanschluss empfangen werden. Auf Sat-Anlagen ist der Recorder dagegen nicht ausgelegt.

Eine externe Festplatte lässt sich über den USB-Slot anschließen. Insgesamt darf die maximale Kapazität von zwei Terrabyte aber nicht überschritten werden. Zu den weiteren Komfort-Funktionen gehört eine Timeshift-Funktion, die das zeitversetzte Fernsehen problemlos möglich macht. Beispielsweise wird der Film auf Wunsch angehalten, wenn das Telefon klingelt. Zeitversetztes Fernsehen ist für einen Zeitraum von bis zu 1,5 Stunden möglich.

Der AverMedia Ez 130-Recorder

Sobald dieser Recorder angeschlossen ist, empfängt er sämtliche HDMI-Signale des Fernsehers. Für die Aufnahme braucht der Besitzer aber einen USB-Stick oder eine externe Festplatte, weil ein interner Speicher fehlt. Die externen Speichermedien lassen sich unkompliziert über die USB-Schnittstelle anschließen. Der Hersteller empfiehlt, dass diese mindestens eine Kapazität von 500 Megabyte besitzen sollten. Zwingend notwendig ist es jedoch, dass sie mit dem Dateisystem NTFS formatiert sind.

Weil sämtliche Einstellungen über die Fernbedienung vorgenommen werden können, lässt sich der Recorder problemlos bedienen. Um einen besseren Überblick zu behalten, lassen sich alle Aufnahmen in einem Menü verwalten. Äußerst komfortable ist der Video-Editor, mit dem die individuelle Bearbeitung der Aufnahmen möglich ist. Beispielsweise lassen sich nervige Werbeclips einfach heraus schneiden. Mit dem Editor hat der Besitzer aber auch die Möglichkeit, seine eigenen Videoaufnahmen zu kommentieren oder sie mit Musik zu unterlegen.

Grundsätzlich werden die Aufnahmen in einer Datei gespeichert. Ferner ist es möglich, von Eigenproduktionen, Filmen oder Szenarien aus Spielkonsolen Schnappschüsse zu machen, die auf dem Recorder abgespeichert werden können.

Der Panasonic DMR-BCT750EG-Blu-ray-Recorder

Dieses Modell besitzt eine 500 Gigabyte große Festplatte sowie einen TwinDVB-C-Tuner für den Kabelempfang. Dadurch können Sendungen von zwei verschiedenen Sendern zugleich aufgezeichnet und abgespeichert werden. Umfangreiche Features sorgen außerdem für mehr Komfort. Dazu gehören ein 4K-Networking für Sendungen in der Qualität Ultra-HD, sofern ein 4K-kompatibles Fernsehgerät vorhanden ist, die Miracast-Funktion macht es möglich, Inhalte aus dem Smartphone oder Tablet zu spiegeln. Der WLAN-fähige Recorder besitzt zwei Slots für CI+ sowie einen HDMI Ein- und Ausgang. Und nicht zuletzt kann der Besitzer dank zahlreicher Apps verschiedenste Streaming- und Musikdienste nutzen.

Die Handhabung des Panasonic DMR-Blu-ray-Recorders ist relativ unkompliziert. Dafür bietet er zahlreiche weitere Features für eine vielfältige und komfortable Nutzung. Beispielsweise bietet er die Möglichkeit zur Fernprogrammierung, was via Media-Center-App möglich ist. Die TV-Anywere-Funktion macht es möglich, mit dem Tablet oder dem Smartphone von überall aus auf die laufenden Sendungen oder Aufnahmen, die abgespeichert wurden, zuzugreifen, sofern eine stabile Internet-Verbindung besteht.

Was ist ein Festplattenrecorder?

Vielen Menschen fehlt es schlicht und ergreifend an der Zeit, sich ihre Lieblingssendung bei der Ausstrahlung anzusehen. Oder aber verschiedene Sender strahlen sehenswerte Filme zur gleichen Zeit aus. Der Fan verpasst also so einiges. Eine Lösung für dieses Problem bieten Festplattenrecorder.

Wie Videorecorder nehmen auch Festplattenrecorder die Lieblingsfilme auf, wenn auch in digitaler Form. So manches Programm wird von den Sendern allerdings noch analog ausgestrahlt, was für die Recorder aber kein Problem darstellt. Denn ein Wandler macht aus den analogen ganz automatisch digitale Signale. Anschließend stehen sie in HD-Qualität zur Verfügung, der Zuschauer muss hinsichtlich der Qualität also keinerlei Abstriche machen.

Aufgezeichnet werden von den Aufnahmegeräten neben Videos und Fernsehsendungen auch Audiodateien in HD-Formaten, woraufhin die Inhalte auf einer Festplatte gespeichert werden. Die gespeicherten Aufnahmen werden von modernen Recordern direkt wiedergegeben, während der Besitzer schon den nächsten Film aufnimmt. Durch diese Funktion ist zeitversetztes Fernsehen möglich. Jedoch sind nicht alle Recorder mit einer internen Festplatte ausgestattet. In diesem Fall lässt sich ein externes Speichermedium wie ein USB-Stick oder eine externe Festplatte an den Recorder anschließen.

Was sind Festplatten?

Bei Festplattenlaufwerken handelt es sich um magnetische Speichermedien, welche erstmals in der Computertechnik verwendet wurden. Diese Speichermedien können ständig überschrieben und auch wieder gelöscht werden. Je nachdem, wie groß die Kapazität der Festplatte ist, lassen sich darauf bis zu mehrere hundert Stunden an digitalen Inhalten abspeichern. Die Aufnahmen verlieren auch bei der wiederholten Nutzung nichts an Qualität.

Wie ist der Aufbau von Festplattenrecordern?

Alle modernen Festplattenrecorder sind nahezu identisch aufgebaut. Neben der Festplatte besitzen sie einen Prozessor samt Arbeitsspeicher, einen Tuner, ein optisches Laufwerk, ein Bedienmenü, eine Fernbedienung, Anschlussmöglichkeiten sowie ein Gehäuse.

Das optische Laufwerk

Nicht alle Festplattenrecorder besitzen ein optisches Laufwerk. Hierbei handelt es sich um ein Laufwerk, welches das Brennen von DVD´s und Blu-ray-Discs zur Archivierung der Aufnahmen möglich macht. Sobald die digitalen Inhalte auf der Festplatte gespeichert sind, können die Sendungen ganz einfach auf das gewünschte Medium überspielt werden. Anschließend können die Inhalte von der Festplatte gelöscht werden, um Platz für weitere Aufnahmen zu haben.

Der Tuner

Der Tuner zählt bei nahezu allen Festplattenrecordern zu den wichtigsten Elementen, weil er für die Aufzeichnung von Radio- und Fernsehprogrammen notwendig ist. Welcher Tuner der passende ist, hängt von den Empfangsmöglichkeiten im Haushalt ab.

Wer seine Programme über Satellit empfängt, braucht in jedem Fall einen Festplattenrecorder mit SAT-Tuner. Gekennzeichnet sind diese Geräte mit DVB-S. Die Verbindung zwischen Sat-Schüssel und Recorder lässt sich einfach dadurch herstellen, dass das Ende der SAT-Einrichtung in der Wohnung mit dem Recorder verbinden wird.

Eine weitere Alternative stellen Aufnahmegeräte mit Kabeltuner dar. Für diese Lösung muss sich der Käufer entscheiden, wenn er einen Kabelanschluss in seinem Haus ha. Gekennzeichnet sind die Tuner der Recorder mit DVB-C.

Des weiteren gibt es Recorder, welche für den terrestrischen Empfang – also über Antenne – gedacht sind. Allerdings ist in Deutschland der analoge Empfang mittlerweile nicht mehr möglich. Und auch der sogenannte DVB-T1-Empfang wurde zwischenzeitlich abgeschafft. Einige Hersteller haben ihre Festplattenrecorder dennoch mit einem entsprechenden Empfangsmodul ausgestattet. Der Tuner des Aufnahmegerätes sollte also in jedem Fall das DVB-T.2-System besitzen.

Zahlreiche Blu-ray- und Festplatten-Recorder besitzen sogar Twin- oder Triple Tuner. Das erhöht die Flexibilität des Besitzers erheblich, weil er damit zur gleichen Zeit bis zu drei Programme aufnehmen kann. Während der Aufnahme hat er außerdem die Möglichkeit, zeitgleich eine andere Sendung zu schauen.

Der Arbeitsspeicher und der Prozessor

Am ehesten lassen sich Festplattenrecorder mit Computern vergleichen, weil darin jede Menge an moderner Technik verbaut ist. Die smarten Geräte verfügen folglich auch über große Arbeitsspeicher und schnelle Prozessoren, die auf ihre Aufgaben hin optimiert und sehr leistungsstark sind. Dadurch wird eine rasante und flüssige Bearbeitung bei der Aufnahme sowie der Wiedergabe von Inhalten ermöglicht.

Weil diese beiden Komponenten perfekt miteinander zusammenspielen, muss der Besitzer kein Wackeln oder Ruckeln befürchten. Der Prozessor sorgt dafür, dass sich hochauflösendes Filmmaterial schnell verarbeiten lässt, während der leistungsfähige Arbeitsspeicher es ermöglicht, große und umfangreiche Bilddateien abzuspeichern.

HD-Aufnahmen von Pay-TV-Sendern lassen sich allerdings in aller Regel nicht aufnehmen. Der Grund: Sie verfügen über einen entsprechenden Kopierschutz.

Das Gehäuse

Die Gehäuse sind meist flach und optisch ansprechend gestaltet, sodass sich der Festplattenrecorder bestens in das heimische Hauskinosystem integrieren lässt. Meist haben die Geräte Füße und eine Höhe von zehn Zentimetern, sodass mehrere Komponenten übereinander gestellt werden können. Die Standard-Tiefe liegt bei 43 Zentimetern. Weil die Maße vereinheitlicht sind, lassen sich auch die Modelle verschiedener Hersteller miteinander kombinieren.

Die Anschlüsse

Moderne Festplattenrecorder besitzen sowohl an der Front- als auch an der Rückseite verschiedene Anschlüsse, mit deren Hilfe es möglich ist, eine sichere Verbindung zu anderen Systemen herzustellen. Das sind die wichtigsten Anschlussmöglichkeiten:

  • Digitale Aufnahmegeräte besitzen zumindest einen USB-Anschluss. Verfügt der Recorder über keine interne Festplatte, können hier externe Speichermedien angeschlossen werden.
  • Ein Einschub für eine SD-Speicherkarte macht es möglich, schnell auf Fotos oder Videos zuzugreifen. Dafür wird die Karte ganz einfach in den entsprechenden Schacht gesteckt. Der Recorder erkennt daraufhin die Inhalte und stellt sie digital bereit. Auch Filme und Musik lassen sich auf die Karte kopieren und über den Recorder abrufen.
  • Viele moderne Recorder besitzen eine Netzwerkschnittstelle, über die es möglich ist, eine Verbindung zum Internet herzustellen. Mit dieser Verbindung ist es möglich zu surfen und die digitalen
  • Inhalte abzurufen. Hochwertige Recorder besitzen außerdem eine WLAN-Schnittstelle, was den kabellosen Zugriff auf das Internet ermöglicht.
  • Im CI-Slot lässt sich ein Modul für eine Smartcard platzieren, wodurch die Inhalte von Pay-TV-Sendern freigeschaltet werden können. Ein Zugriff ist aber nur in Kombination von Modul und Karte möglich. Viele Bezahlsender bieten außerdem eigene Einheiten an.
  • Durch den optischen Audioausgang lässt sich eine digitale Verbindung für einen hochwertigen akustischen Empfang herstellen. Legt der Käufer darauf keine Wert, reicht ein AUX-Ausgang völlig aus.
  • Um sowohl bei Bild als auch beim Ton eine Sptzenqualität zu erhalten, muss zwischen dem Festplattenrecorder und dem Fernseher eine Aminoverbindung bestehen. Einige Recorder besitzen mehrere dieser Anschlüsse, wodurch weitere zusätzliche Geräte wie beispielsweise Spielkonsolen angeschlossen werden können.

Das Menü zur Bedienung

Die Hersteller legen größten Wert, dass sich ihre Geräte einfach und komfortabel bedienen lassen. Durch das Menü führen auf dem Bildschirm des Fernsehers ansprechende Grafiken und verständliche Erklärungen. Funktionen wie Abspielen, Aufnahme, Löschen oder Bearbeiten werden durch einfache Tastenkombinationen aktiviert.

Die Fernbedienung

Im Lieferumfang sind beim Kauf eines neuen Festplattenrecorders stets eine Fernbedienung samt passender Batterien enthalten. Weil alle Tasten mit einer Funktion unterlegt sind, ist die Navigation durch die verschiedenen Menüpunte äußerst einfach. Auf dem Bildschirm lassen sich dabei die verschiedenen Schritte nachvollziehen. Das Menü wird oft über das Steuerrad auf der Fernbedienung angesteuert, während das Programm mit einer Kombination aus Tasten und Zahlen ausgewählt wird. Aber auch Suchbegriffe lassen sich damit in die Menüzeile des Webbrowsers eingeben.

Welche Vor- und Nachteile haben Festplattenrecorder?

Zu den großen Vorteilen gehört, dass sich zugleich mehrere Programme aufnehmen und speichern lassen, das zeitversetzte Fernsehen möglich ist und sich Sendungen zeitgleich anschauen lassen, während die Aufzeichnung läuft. Darüber hinaus bieten die Geräte, die sich leicht bedienen lassen, eine Vielzahl von Features. Bei WLAn- und LANfähigen Recordern ist es auch möglich, die Geräte von unterwegs aus zu programmieren und die Inhalte zu verwalten. Ferner lassen sich auf den hochwertigen Geräten unterschiedliche Formate abspielen und viele Recorder haben Blue-ray-Laufwerke und Brenner installiert.

Allerdings braucht der Besitzer zum Abspreichern teilweise eine externe Festplatte. Weitere Nachteile bestehen darin, dass von älteren Modellen keine digitalen Signale empfangen werden und die Programme von Bezahlsendern meist nicht aufgenommen und gespeichert werden. Zudem ist der Anschaffungspreis teilweise relativ hoch.

Die verschiedenen Arten von Festplattenrecordern

Zwar hält sich die Auswahl an verschiedenen Festplattenrecordern in einem überschaubaren Rahmen. Doch das sind die gängigsten Varianten:

Der Blu-ray-Recorder

Bei der Blu-ray handelt es sich um den Nachfolger der DVD. Auf diesem Speichermedium können die Inhalte in einer weitaus besseren Ton- und Bildqualität gespeichert werden. Selbstverständlich können auch konventionelle DVDs abgespielt oder Inhalte zu speichern.

Die Vor- und Nachteile von Blu-ray-Recordern

Der zweifellos größte Vorteil ist die hervorragende Ton- und Bildqualität. Darüber hinaus ist das Speichervolumen sehr groß und es ist kein weiteres Medium zum Abspielen. Ferner ist das Abspielen unterschiedlicher Formate, eine 3D-Unterstützung und das zeitgleiche Aufnehmen und Ansehen von Fernsehprogrammen möglich. Dem gegenüber steht der Nachteil, dass der Anschaffungspreis höher liegt. Wegen der hohen Auflösung wird außerdem mehr Speicherplatz benötigt.

Weil Blu-ray-Recorder das komplette Spektrum der HDTV-Technik nutzen, können Video- und Audiosignale auch unkomprimiert aufgenommen werden. Das Gerät sollte eine Auflösung von 1920 mal 1080 Pixel unterstützen und idealerweise einen optischen Ausgang sowie zumindest zwei HDMI-Anschlüsse besitzen.

Der DVD-Recorder

DVD-Recorder sind die Nachfolger der klassischen Videorecorder, dem sie dank der hochauflösenden und exzellenten Bildqualität sowie der integrierten Festplatte deutlich überlegen sind. Das Speichermedium macht es möglich, Sendungen zeitversetzt zu sehen und Inhalte von der Festplatte auf eine DVD zu überspielen. Aufgezeichnet werden die Programme durch eine Laserabtastung.

Die Vor- und Nachteile von DVD-Recordern

Zu den großen Vorteilen gehört, dass die Ton- und Bildqualität ausgezeichnet ist und auch zeitversetztes Fernsehen kein Problem darstellt. Darüber hinaus ist das Speichervolumen absolut ausreichend und es lassen sich unterschiedliche Formate abspielen. Hinzu kommt, dass die Anschaffungskosten günstig sind. Allerdings sind die wenigsten Modelle mit einer Brennfunktion ausgestattet und es sind zwei Fernbedienungen notwendig, wenn Recorder und Fernseher von zwei verschiedenen Herstellern stammen.

Der Internet-basierte Videorecorder

Auch mit einem Internet-basierten Video-Recorder lassen sich Programme auf den Fernseher übertragen. Untergebracht sind diese Geräte üblicherweise in einem Rechenzentrum und werden über das Intenet programmiert. Eine stabile Internetverbindung vorausgesetzt können Filme per Streaming oder Download auf den Recorder übertragen werden. Mit diesen Geräten lassen sich Programme in nahezu unbegrenzter Zahl zur gleichen Zeit aufnehmen. Zusätzliche DVB-S- oder DVB-C-Tuner sind dafür ebenso unnötig wie weitere Hardware. Die Programmierung ist allerdings in aller Regel nicht so einfach wie bei anderen Geräten und genutzt werden können diese Recorder meist nur in Verbindung mit einem Abonnement des jeweiligen Streaming-Dienstleisters.

Die Vor- und Nachteile der internet-basierten Videorecorder

Die größten Vorteile bestehen darin, dass sich Programme nahezu unbegrenzt aufnehmen lassen und per Download oder Streaming eine schnelle Übertragung möglich ist. Dem gegenüber stehen die Nachteile, dass eine stabile Internetverbindung zwingend notwendig ist, monatliche Kosten für das Abonnement anfallen und der Aufwand für die Programmierung sehr hoch ist.

Der PC-Festplatten-Recorder

Der PC-Festplatten-Recorder ist eine weitere Alternative, bei welcher der eigene PC als Aufnahmegerät fungiert. Eine zusätzliche Hardware ist also ebenfalls nicht erforderlich. Denn die verschiedenen Betriebssysteme ermöglichen es, analoge und digitale Signale aufzunehmen. Allerdings ist der Nutzer nicht nur von der Leistungsstärke seines PCs abhängig, sondern auch davon, dass eine stabile Intenetverbindung besteht. Und es könne auch nicht so viele Programme empfangen werden wie bei einem konventionellen Festplattenrecorder.

Die Vor- und Nachteile von PC-Festplatten-Recordern

Der Nutzer braucht weder weitere Hardware noch eine Fernbedienung, zudem gibt es stets neue Updates Jedoch ist die Programmvielfalt nicht sonderlich übermäßig, die dauerhafte Archivierung von Filmen ist mit einem erheblichen Aufwand verbunden und der Nutzer ist von einem PC abhängig.

Wo gibt es Festplattenrecorder zu kaufen?

Erhältlich sind Festplattenrecorder der namhaften Hersteller sowohl im Internet als auch im Fachhandel. Einige beliebte Anbieter sind:

  • Amazon.de
  • Elecronic Conrad
  • Media Markt
  • Saturn
  • Ebay.de
  • Real.de
  • MediMax

Welche Hersteller haben hochwertige Festplattenrecorder im Sortiment?

In den vergangenen Jahren haben sich Festplattenrecorder fest etabliert, weshalb auch immer mehr Hersteller die Aufnahmegeräte produzieren. Hier einige Hersteller:

Der Japaner Konosuke Matsushita hatte Panasonic mit Sitz in Osaka anno 1918 gegründet. Er hatte zuvor einen optimierten Anschlusstecker erfunden, mit dem es möglich war, elektrische Geräte über die Fassung einer Lampe mit Strom zu versorgen. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Produktpalette von Panasonic Zug um Zug erweitert und hat sich als Marktführer etabliert.

Weil in Japan nach dem verlorenen Krieg ein riesiger Bedarf an Informationen aus aller Welt bestand, gründeten Masura Ibuka und Akio Morita 1946 das heutige Unternehmen Sony. Sie konzentrierten sich zunächst zwar auf Radios, brachten aber bereits 1950 den ersten Kassettenrecorder auf den Markt und weitete die Produktpalette Zug um Zug aus.

Nach dem Korea Krieg konzentrierte sich Samsung zunächst einmal auf das Geschäft mit Lebensmitteln. Erst 1969 wurde Samsung Electronics gegründet, wo der Fokus ganz klar auf den Bereich Unterhaltungselektronik ausgerichtet war.7

Auch das 1958 gegründete Unternehmen LG Elektronic stammt aus Südkorea. Zunächst konzentrierte sich das Unternehmen auf Haushaltsgeräte, jedoch folgen schon bald Produkte aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik.

Die wichtigsten Kaufkriterien von einem Festplattenrecorder

Wer auf der Suche nach einem geeigneten Festplattenrecorder ist, sollte vor allem folgende Kriterien berücksichtigen:

Welche Features hat das Gerät?

Ein äußerst wichtiges Feature ist die Time-Shift-Funktion. Wird der Zuschauer während eines Films gestört oder möchte er eine kleine Pause einlegen, braucht er nur diese Funktion zu aktiveren und kann zeitversetzt weiterschauen.

Auch ein sogenanntes Upscaling sollte der Festplattenrecorder besitzen. Dadurch lässt sich die Qualität von schlechterem Filmmaterial erheblich hochskalieren, sodass das Ergebnis an den 4K-Standard heran reicht. Eine deutlich bessere Bildqualität lässt sich auf den Bildschirm bringen, wenn der Recorder die Bezeichnung 1080p“ führt.

Wer seine Aufnahmen kreativ gestalten und lästige Werbung herausschneiden, sollte sich für einen Recorder mit Schnittfunktion entscheiden. Auch eigene Aufnahmen lassen sich dann entsprechend bearbeiten.

Wie groß ist der Speicher?

Nicht minder wichtig ist die Frage, wie groß das Speichervolumen auf der Festplatte ist. Das wiederum hängt natürlich in erster Linie vom eigenen Nutzerverhalten ab. Wer in erster Linie hochauflösende Filme speichern möchte, braucht eine große Speicherkapazität, idealerweise zwei Terabyte. Damit lässt sich Filmmaterial mit einer Länge von bis zu 300 Stunden in HD-Qualität abspeichern. Allerdings kostet ein großer Speicherplatz auch entsprechend mehr.

Welche Apps stehen zur Verfügung?

Mehr Flexibilität und Komfort bietet ein WLAN-fähiger Festplattenrecorder. Denn die meisten Hersteller bieten kostenlose Apps an, mit welchen sich die Funktionen der Recorder nutzen lassen. Damit fungiert das Smartphone gewissermaßen als Fernbedienung für den Recorder. Das Aufnahmesystem lässt sich also von unterwegs aus steuern und einige Apps ermöglichen sogar den Zugriff auf einen Livestream des Festplattenrecorders.

Lassen sich DVDs und Blu-ray-Discs brennen?

Zahlreiche moderne Recorder bieten auch die Möglichkeit, digitale Inhalte auf verschiedene Speichermedien zu brennen. Besitzt der Recorder einen integrierten Brenner ist das für Filmfreunde attraktiv, die sich eine eigene Sammlung aufbauen möchten.

Inwiefern unterscheiden sich die Festplatten

Hinsichtlich der Festplatte haben die Käufer die Wahl zwischen integrierten Festplatten, externen Festplatten und austauschbaren Festplatten. Erstere ist bereits im Recorder verbaut, sodass der Besitzer kein weiteres Speichermedium benötigt. Ist die Kapazitätsgrenze der Festplatte erreicht, müssen die Inhalte entweder auf ein anderes Speichermedium überspielt oder gelöscht werden.

Die externe Festplatte lässt sich an den Recorder anschließen, sodass die Speicherkapazität entsprechend vergrößert wird. Bei einigen Modellen können sogar mehrere externe Festplatten zugleich mit dem Recorder verbunden werden. Dieses Medium lässt sich zudem leicht transportieren, sodass die Inhalte auch woanders angeschaut werden können.

Mit einer austauschbaren Festplatte ist es möglich, die Speicherkapazität beliebig zu erhöhen. Besondere technische Fertigkeiten sind für den Austausch der Festplatte nicht notwendig.

Gibt es eine Alternative zum Festplatten-Recorder?

Als Alternative zum Festplattenrecorder bietet sich da USB-Recording an, was bei zahlreichen modernen Flachbildschirmen möglich ist. In diesem Fall wird eine externe Festplatte über die USB-Schnittstelle angeschlossen, auf welche der DVB-Tuner die Inhalte überträgt. Bei dieser Variante ist es aber nicht möglich, zeitversetzt zu fernsehen oder die Aufnahmen nachträglich zu bearbeiten.

Verpasste Sendungen können bis zu einer Woche lang über Mediatheken, wie sie von öffentlich-rechtlichen Sendern angeboten werden, kostenlos angesehen werden. Streamingdienste und Online-Recorder sind weitere Alternativen.

Worin unterscheidet sich der Festplattenrecorder vom Festplattenreceiver?

Digitale Inhalte werden von einem Festplattenrecorder aufgezeichnet und auf einer internen Festplatte wie hier abgespeichert. Auch die nachträgliche Bearbeitung der Aufnahmen ist möglich. Moderne Geräte bieten außerdem die Möglichkeit, die Aufnahmen auf DVD oder Blu-ray-Discs zu speichern. Von der Funktionsweise her ähnelt der Festplattenreceiver dem Recorder: Die digitalen Sendungen werden an den Receiver übertragen und dekodiert. Auch diese Geräte besitzen eine Festplatte, auf welcher die Medien abgespeichert werden können.

FAQ – alle wichtigen Fragen zum Festplattenrecorder Test

Was ist ein CI+-Slot?

Dieser ermöglicht es, verschlüsselte Pay-TV-Inhalte, beispielsweise von Sky, zu empfangen. Dafür muss nur die Smart Card des Anbieters in den Steckplatz gesteckt und freigeschaltet werden. Einige Festplattenrecorder besitzen auch mehrere CI+-Anschlüsse.

DVB.C und DVB-T – was bedeutet das?

Der Begriff steht für Digital Video Broadcasting – Cable, was übersetzt so viel bedeutet wie Digitaler Kabelempfang. Sollte ein Festplattenrecorder mit DVB-C ausgestattet sein, empfängt der Besitzer Hörfunk und Fernsehen ausschließlich über einen Kabelanschluss. DVB-T hingegen ist die Abkürzung für Digital Video Broadcasting – Terrestrial, was nichts weiter bedeutet als Digitales Antennenfernsehen. Festplattenrecorder mit dieser Funktion empfangen die Signale also via Antenne..

Eine weitere Variante lautet DVB-S, welche den Empfang über eine Satellitenschüssel ermöglicht. Besitzen Recorder zugleich mehrere digitale Tuner, können sie die Signale auch auf unterschiedliche Arten empfangen. Wer sich für einen Festplattenreorder interessiert, muss sich zunächst also einmal vergewissern, welche Anschlüsse vorhanden sind.

Was bedeutet 4-K? Die beste Bildqualität liefern derzeit HD-Formate. Als 4-K wird die vierfache HD-Auflösung bezeichnet, sodass garantiert ist, dass das Bild gestochen scharf ist. Die entsprechenden Richtwerte für die Werte hat die International Telecommmunications Union, kurz ITU festgelegt. Ist ein Bildschirm 4-K-fähig, besitzt er üblicherweise acht Millionen Pixel, was dem Vierfachen eines Full-HD-Gerätes entspricht.

EPG – was bedeutet das?

Die Abkürzung EPG steht für Electronic Program Guide, welcher in fast allen Festplattenrecordern integriert ist. Hier lassen sich alle Radio- und Fernsehsender finden, die empfangen werden können. Zu den Programmen gibt es außerdem detaillierte Inforationen wie eine kleine Inhaltsangabe, mögliche Altersbeschränkungen oder die Laufzeit. Das erleichtert die individuelle Programmierung des Festplattenrecorders. Und selbst wenn sich die angegebenen Sendezeiten ändern, erhält der Besitzer trotzdem eine vollständige Aufnahme weil der Recorder die entsprechenden Signale empfängt.

Kann es Probleme bei der Aufzeichnung geben?

Die HD-Programme, die von den Privatsendern RTL, ProSieben und SAT1 ausgestrahlt werden, werden von jedem Festplattenrecorder unterstützt. Es kann also durchaus sein, dass sich lediglich die Sendungen der öffentlich-rechtlichen Sender störungsfrei aufzeichnen lassen. Gelegentlich übermitteln die Sender auch ein Löschisgnal, welches die gespeicherte Aufnahme verschwinden lässt.

Was ist ein NAS-Laufwerk?

Hierbei handelt es sich um Festplatten, die mit einer speziellen Hard- und Software ausgestattet sind, sodass sie an ein Netzwerk angeschlossen werden können. Dafür muss das Laufwerk lediglich mit einem WLAN-Kabel mit einem Router verbunden werden, um alle Netzwerke im Haushalt zu erreichen. Die aufgezeichneten Sendungen werden auf das NAS-Laufwerk gespeichert und ein Zugriff darauf ist zu jeder Zeit möglich.