LaCie Fuel

Lacie FuelVor- und Nachteile auf einem Blick

  • AirPlay fähig
  • bis 10 Stunden Akkulaufzeit
  • hochwertiges Design
  • 45m WLAN-Reichweite
  • keine Powerbank-Funktion
  • hoher Anschaffungspreis

Auch im Hause LaCie fehlte bisher noch eine WLAN-Festplatte im Portfolio. Mit der Lacie Fuel wird diese Lücke nun geschlossen. Auf der CES 2014 wurde die WLAN-Festplatte vorgestellt. Der Hersteller ist bereits bekannt für seine hochqualitativen Hardwareprodukte. Bisher fielen die Geräte eher durch ihre Schlichtheit auf. Nicht so mit der LaCie Fuel. Der Name ist hier Programm – sie erinnert an einen Benzinkanister.

LaCie Fuel als mobile WLAN-Festplatte

Die 2,5 Zoll WLAN-Festplatte ist mit einem internen Akku versehen, was sie auch unterwegs benutzen lässt. Dabei können bis zu 5 Geräte gleichzeitig auf die Daten zugreifen. Das ist im Vergleich zu einigen Konkurrenten etwas weniger (in der Regel kann man mit bis zu 8 Geräten auf die Daten zugreifen), was aber nicht weiter stören sollte, wenn man es weiß. Die WLAN-Reichweite wird mit 45 Metern angegeben – das ist eine ordentliche Reichweite.

LaCie Fuel mit super Akku-Leistungen

Der Akku der WLAN-Festplatte soll laut Hersteller bis zu 10 Stunden halten, was eine beeindruckende Leistung ist. Andere Hersteller geben hier 5-8 Stunden an. Wie fast alle LaCie Produkte ist auch diese externe Festplatte auf Apple Geräte ausgerichtet. Das macht sich allein dadurch deutlich, dass das Streaming zu AppleTV® und anderen AirPlay® Geräten von Haus aus gegeben ist.

Unterstützung verschiedenster Apps

Der Zugriff mit einem mobilen Gerät ist per Seagate Media App möglich, diese ist für Android, iOS Geräte und Amazons Kindle Fire erhältlich. Zudem können Dropbox Daten gespiegelt werden, sodass alle Daten, die sich in der Dropbox befinden oder gelöscht werden, mit der LaCie Fuel synchronisiert werden, sobald sich die Festplatte in WLAN-Reichweite befindet. Zudem kann eine Instagram Diashow gestartet werden.

Zugriff per USB 3.0 auf die Fuel ebenfalls möglich

Mit dem USB 3.0 SuperSpeed Anschluss können Sie zudem Daten in hoher Geschwindigkeit per Kabel auf die Festplatte übertragen oder lesen. So wird die externe Festplatte wie gewohnt auf dem Desktop des Mac angezeigt.

Gleichzeitige Verbindung mit dem Internet möglich

Oftmals ist es ein Problem, dass beispielsweise ein Endgerät, was sich mit dem WLAN der Festplatte verbunden hat, nicht mehr auf das Internet zugreifen kann. Klar, mehrere WLAN-Verbindungen gleichzeitig herzustellen ist mit einem Gerät in der Regel nicht möglich. Dazu bieten viele der WLAN-Festplatten die Möglichkeit diese mit einem weiteren Hotspot zu verbinden. So ist die Festplatte mit dem Internet verbunden und Geräte, die sich wiederum mit der Festplatte per WLAN verbinden haben ebenfalls die Chance über die “durchgeschliffene” Verbindung Zugriff auf das Internet zu haben. So auch mit der LaCie Fuel. Einen LAN-Anschluss hat die LaCie Fuel nicht.

Technische Daten LaCie Fuel

Typ: 2,5″ Festplatte
Speicherkapazität: 1 TB, 2 TB
Betriebszeit (Akkubetrieb): 10 Stunden
USB-Anschluss: SuperSpeed USB 3.0
Spindelgeschwindigkeit: 5.400 rpm
Puffergröße: 8 MB
WLAN-Standard: 802.11b/g/n
WLAN-Reichweite: 45 Meter
Betriebssysteme: Apple Mac OS X 10.5.8 oder höher, Microsoft Windows Vista / XP / 7 / 8, Linux 2.4.x
Apps: iOS, Android, Kindle Fire
Sonstiges: AirPlay Funktion, Instagram Anbindung

LaCie Fuel Test

Uns wurde eine LaCie Fuel mit einer Speicherkapazität von 1 Terabyte zur Verfügung gestellt um sie zu testen. Detaillierte Infos zu den technischen Eckdaten habt ihr oben schon erhalten, daher sparen wir uns das an dieser Stelle.

Bildergalerie zur LaCie Fuel

LaCie Fuel Verpackung
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LaCie Fuel Verpackung

LaCie Fuel seitlich
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LaCie Fuel seitlich

LaCie Fuel Öse
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LaCie Fuel – die markante Öse

LaCie Fuel Verpackungsinhalt
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LaCie Fuel Verpackungsinhalt

LaCie Fuel mit iPhone 5
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LaCie Fuel mit iPhone 5

LaCie Fuel App
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LaCie Fuel mit iPhone 5 & App

LaCie Fuel Lieferumfang

  • LaCie Fuel WLAN-Festplatte mit 1 TB
  • USB 3.0 Datenkabel
  • USB Ladegerät
  • Benutzerhandbuch

Unsere Testumgebung für die LaCie Fuel

Wie auch in unseren bisherigen Tests haben wir wieder mit einem MacBook Pro, sowie iPhone 5 (iOS 7) und einem Acer Notebook mit Windows 7 getestet. Ein kurzer Test der Android App hat ergeben, dass diese wie auch die für das iPhone funktioniert, daher werden wir hier nicht weiter drauf eingehen – alle folgenden Informationen zur iOS App sind mit der Android App vergleichbar.

LaCie Fuel – Der erste Eindruck

Die LaCie Fuel gehört zu den teureren WLAN-Festplatten, die Erwartungen sind daher entsprechend hoch. Die Verpackung ist eher schlicht und unauffällig, aber auf den Inhalt kommt es ja nun mal an. Als erstes viel auf, dass die Festplatte in der Realität kleiner ist, als sie auf den Produktbildern aussieht – ein Pluspunkt! Das Design ist auf jeden Fall besonders – warum man einen Benzin-Kanister gewählt hat, erschließt sich uns nicht ganz, gut aussehen tut es trotzdem. Im Vergleich zu einem echten Benzin-Kanister liegt die LaCie Fuel auf dem Tisch, statt zu stehen. Die Festplatte ist anders als andere Konkurrenten quadratisch, was zur Folge hat, dass diese nicht unbedingt in eine Hosentasche passen. Für eine mobile WLAN-Festplatte eher etwas unpraktisch, zumal man so sicherlich auch Probleme bekommt eine passende Tasche zu finden – Geschmacksache.
Die Verarbeitung macht einen sehr guten Eindruck, trotz Kunststoffgehäuse wirkt das Gehäuse sehr hochwertig. Das USB 3.0 Kabel hat mit ca. 30 cm eine gute Länge. Bei dem USB Anschluss an die Festplatte handelt es sich um das Micro-B Format.

Die Verbindung mit dem MacBook

Auch wenn es möglich ist, die Festplatte per WLAN mit dem Mac zu verbinden, empfehlen wir hier die Nutzung des USB Kabels. Warum? Die Übertragungsraten per USB sind momentan einfach noch deutlich schneller als per WLAN. Trotzdem gibt es genügend Situationen, in denen die WLAN Verbindung auch mit einem Laptop praktischer ist. Das kann das Arbeiten und somit gleichzeitige Zugriff im Team sein, aber auch unterwegs, wenn man im Zug sitzt und nicht besonders viel Platz hat.

Zur WLAN Verbindung mit dem MacBook ist keine Software nötig. Man schaltet lediglich die LaCie Fuel an, wartet bis die WLAN-LED dauerhaft leuchtet und verbindet den Mac nun mit dem Hotspot der Festplatte (“LaCie Fuel”). Wenn die Verbindung hergestellt ist, ruft man im Browser (Safari, Firefox, o.Ä.) die URL “www.laciefuel.com” ein. Es wird nun die Benutzeroberfläche der LaCie Fuel geladen, über die man alle Dateien lesen, schreiben, löschen kann. Auch können hier einige Einstellungen an der Festplatte vorgenommen werden. Dazu zählt zum Beispiel das Passwort des WLAN-Hotspots. Werkseitig ist kein Passwort vergeben! Daher sollte dies unbedingt eingerichtet werden! Ansonsten hätte jeder, der sich mit dem WLAN-Netzwerk verbindet Zugriff auf die Festplatte und somit alle Daten.

LaCie Fuel im Mozilla Firefox
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LaCie Fuel im Webbrowser – Benutzeroberfläche 1

LaCie Fuel im Mozilla Firefox
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LaCie Fuel im Webbrowser – Benutzeroberfläche 2

LaCie Fuel - Videostreaming
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LaCie Fuel im Webbrowser – Videostreaming

Verbindung mit dem iPhone

Es ist zwar auch möglich – wie mit dem MacBook über den Webbrowser zu der Benutzeroberfläche der LaCie Fuel zu gelangen, allerdings sind die Möglichkeiten hier nur eingeschränkt. Man kann zum Beispiel keine Daten auf die Festplatte laden.
Dafür gibt es die kostenlose “Seagate Media App” – nicht wundern: LaCie gehört zum Hause Seagate, daher wird hier die gleiche App verwendet. Der Ablauf zur Verbindung mit der Festplatte ist ähnlich: Mit Einschalten der Festplatte und dauerhaftem Leuchten der Status-LED sucht man im iPhone nach dem WLAN-Netzwerk “LaCie Fuel”. Besteht die Verbindung, kann die Seagate Media App gestartet werden und wird intuitiv bedient. Wir kennen kaum eine bessere App für WLAN-Festplatten als die von Seagate. Beim ersten starten wird eine kleine Tour durch die Funktionen angeboten, wie wir auf jeden Fall empfehlen. Auch hier der Hinweis, möglichst sofort ein Passwort für das WLAN-Netzwerk zu vergeben.

Seagate Media App - Begrüßungscenter
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Seagate Media App – Begrüßungscenter

Seagate Media App - Einstellungen
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Seagate Media App – Einstellungen

Seagate Media App - Internetverbindung
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Seagate Media App – Internetverbindung

Seagate Media App - Dateiübersicht
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Seagate Media App – Dateiübersicht

Der Bridge Modus

Denkbar unkompliziert ist die Verbindung mit dem Internet. Das ist allerdings nur möglich, wenn ein anderes WLAN-Netzwerk, was mit dem Internet verbunden ist, zur Verfügung steht. Ist dies der Fall kann man dieses Netzwerk in der App (oder auf der Weboberfläche) auswählen, die Login Angaben ausfüllen und schon ist die LaCie Fuel mit dem Internet verbunden. Das hat den Vorteil, dass wenn man mit ihr per WLAN verbunden ist, gleichzeitig im WWW surfen kann. Ein iPhone wäre ansonsten nämlich nicht in der Lage gleichzeitig mit dem Internet verbunden zu sein. Die LaCie Fuel dient nun also als “Brücke” zum Internet.

Fazit zum Test der LaCie Fuel

Das Design ist erfrischend und macht sich sehr gut auf dem Schreibtisch. Auch sonst hat die LaCie Fuel einen sehr guten Eindruck im Test gemacht. Sie ist sehr laufleise, hochwertig verarbeitet und lässt sich auch über die App sehr gut bedienen. Eine Power-Bank Funktion hat sie nicht – ob dies nötig wäre, darüber kann man streiten. Viele aktuelle WLAN-Festplatten sind mit diesem Feature ausgestattet, dadurch aber auch etwas größer und schwerer.
Der vergleichsweise hohe Preis ist das einzige Manko an der Festplatte. Verbaut ist die gleiche Festplatte wie auch in der Seagate Wireless Plus, auch die App ist die gleiche. Somit ist hier eigentlich nur das Gehäuse neu. Preislich liegt aber auch die Seagate Wireless Plus in dem höheren Segment. Bei der LaCie Fuel zahlt man wohl zum einen das Design mit, aber auch den Namen – denn LaCie zählt zu den hochwertigeren Edel-Festplatten.
Wer also ein solches kleines Stück design mit einer tollen Leistung im Haus haben möchte und auch bereit ist, etwas tiefer in die Tasche zu greifen, der ist hier perfekt beraten.

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Alternativen zur Lacie Fuel

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